Kapitalanlage
´Die höchste Form des Besitzes ist der Genuss´, sagte einst Zino Davidoff, doch um genießen zu können, ist es unter Umständen angenehmer, wenn man nicht zu den unvermögenden Menschen zählt. Denn auch Davidoff verschenkt seine ´Edeltabakerzeugnisse´ in der Regel nicht!
Bankprodukte
Für den vermögenden Privatier sollte der Erhalt des einmal angesammelten Vermögens bei jährlicher Verzinsung im Bereich von 5% im Vordergrund stehen. Hierfür eignen sich sichere, kurzfristig verfügbare Anlageformen, wie Termin-/Festgelder und sicherheitsorientierte Investmentfonds mit Risikobegrenzung. Banken und Fondsgesellschaften bieten hier individuelle Auszahlungspläne ohne und mit Kapitalverzehr an. Das heißt, entweder bleibt dann der ursprüngliche Anlagebetrag trotz regelmäßiger Verrentung erhalten, oder er ist dann zum gewünschten Zeitpunkt aufgebraucht, was jedoch eine erheblich höhere Rentenzahlung zur Folge hat.
Daumenregel: Der Anlagebetrag geteilt durch 175 entspricht in etwa der Höhe der lebenslangen Monatsrente ab dem 55. Lebensjahr. Das heißt für monatlich 1500 € sollte man ca. 250.000 € angespart haben. Und wie das ohne Erbschaft oder Lottogewinn funktioniert, haben Sie ja schon weiter oben bei ´Kapitalaufbau & Alters-vorsorge´ erfahren.
Kunst, Beteiligungsmodelle & Angebote des grauen Kapitalmarktes
Nicht nur mit ´Filz & Fett´ von Beuys, laut ´Handelsblatt von 1991´dem teuersten deutschen Künstler der Nach-kriegsära, lässt sich viel Geld verlieren, sondern auch zahlreiche zweifelhafte Beteiligungsmodelle und Angebote des Grauen Kapitalmarktes bieten meist nur einen Vorteil, nämlich den Steuervorteil, der bei Totalausfall der Anlage von den Finanzbehörden unter Umständen auch noch aberkannt wird, da die Gewinnerzielungsabsicht vielfach berechtigterweise angezweifelt werden kann - Außer Spesen nichts gewesen! Tipp: Warnliste - Stiftung Warentest ´Grauer Kapitalmarkt`